Zwischenwelten

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Gestern gemeinsam Champagner. Unter uns das feuchte Gras, über uns der endlose Sternenhimmel. Wir irgendwo dazwischen. Und doch nirgendwo. In einer Zwischenwelt verhaftet, fernab von dieser Welt.
Deine Hände, die mich festhalten.

Heute alleine Rotwein.
Hinter mir die letzte Nacht, vor mir die endlose Leere. Ich irgendwo dazwischen. Im Nirgendwo. In einer Zwischenwelt verhaftet, die mich verschlingt.
Keine Hand, die mich herauszieht.

Gestern waren wir.
Heute bin ich.

Was passiert zwischen gestern und heute? Wird das WIR und HIER von der dunklen Nacht verschluckt? Lebt es weiter in dieser Zwischenwelt?

Oder habe ich alles nur geträumt?

Gestern rosarot.
Heute blauschwarz.

Gestern alles.
Heute nichts.

Gestern wir.
Heute ich.

Morgen
Ich.
Ic
I
.

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3 Kommentare

  1. Kann ich mich Zwillingsmom nur anschließen… Es ist eine so traurige Erkenntnis, aber du bringst sie mit Inbrunst und dem Mut, sich ihr zu stellen.
    Viele Grüße 🙂

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