Die Vergangenheit mit der Post verschicken

Ich möchte ja, aber ich kann nicht. Dreizehn Monate und fünf Tage ist es her, dass ich die Tür hinter mir zugemacht habe. Er hinter mir. Die Zukunft vor mir.

Dachte ich. Doch jetzt ist vor mir immer noch er. Und nur er. Und die Frage, warum ich gemacht habe, was ich gemacht habe. Ob ich nicht hätte noch bleiben können, versuchen können, ausharren können.

Doch ich musste raus. Denn mein ICH hatte sich in diesem WIR schon längst verloren.

Rauf auf mein Skateboard, ziellos durch die Großstadt. Durchatmen. Fragen beantworten. Nach jeder Ecke fühle ich mich freier, kriege wieder Luft. Doch kaum komme ich zurück in meine 40-Quadratmeter-Wohnung mit rosa Wänden, sind die grauen Gedanken wieder da. Ich kann noch so weit laufen…

HIER geht der Text weiter. In meiner wöchentlichen BZ-am-Sonntag und BILD.de-Kolumne…

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9 Kommentare

  1. Hey Anna,
    das ehrt mich sehr!
    <3-lichen Dank für Deine Nominierung, und dafür, dass Du meine Texte magst.
    Für den Liebster-Award wurde ich schon nominiert. Doppelt hält besser! 🙂 Danke!
    Und Dir viel Glück!

  2. Liebe Evelyn,
    herzlichen Glückwunsch zu der Kolumne in der BamS Berlin!
    Deine Worte sind immer wieder berührend, da sich so viele wie Du fühlen.
    Viel Erfolg bei dem Projekt! ❤

  3. Ich bin in einer ganz ähnlichen Situation. Von daher hätte ich grad beim Lesen fast angefangen zu heulen, weil es so wahr ist, was du schreibst. Ich hab es noch nicht geschafft mich von der Kiste zu trennen – sie steht hier wie ein Schatz – ich weiß ich müsste sie loswerden, aber ich kann es nicht. Wie hast du das nur geschafft? 😥 lg kathy

    • Oh nein, das will aber nicht, dass Du weinen musst!
      Naja, so ganz habe ich es ja noch nicht geschafft, wie Du es gestern vielleicht gelesen hat.
      Ein Schritt nach dem anderen.
      Ich schaffe es, und Du schaffst es auch! Wie, das liest Du bald in meiner Kolumne. 🙂 ❤️

  4. <3lichen Glückwunsch zur Kolumne liebe Evelyn!!! Ich freu mich sehr für Dich. Wenn rosarot, dann Du. Die Kiste musste weg. Ein großer Schritt. Ich wünsche Dir alles Liebe.

    Um wieder Fliegen zu können, muss man loslassen, was einen festhält…in diesem Sinne ❤

    • Danke Dir!
      Leider ging der Plan ja nicht ganz auf, wie Du vielleicht in meiner neuen Kolumne gelesen hast.
      Nächste Woche neuer Versuch. Es kann nur besser werden, denn es geht immer nur nach vorne. Geht ja nicht anders.

  5. Ich hab meine Kiste schon vor langer Zeit abgegeben.. War ich damals bereit? Nein.. Nicht wirklich.. Aber ich konnte nicht mit seinen Sachen Leben.. Nach dem er mich so schmerzlich per sms verliess konnte ich diese dinge nicht behalten.. Zuerst wollte ich sie behalten.. Und somit eine begegnung erzwingen.. Doch dann hätte ich die Dinge wohl heute noch.. Ich übergab sie seiner Mutter ( ja du liesst richtig 😉 ) als ich bei ihr meine Dinge holen musste.. Manchmal wünschte ich mir, ich hätte sie behalten , einzig und allein aus dem Grund das er mir dann in die Augen hätte schauen müssen..

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