Singlesein bedeutet ein Leben ohne Kompromisse –Tschakka!

Bier oder Longdrink? Ach, ich gönn mir beides. Keine Kompromisse mehr

                                                                       ★★★

Single sein heißt Schluss mit WIR. Aber es heißt auch: endlich ICH. Schluss mit Rumheulen. Zeit für ein Leben ohne Kompromisse.

Als Paar heißt es immer: Gehen wir in die „Wilde Renate“ oder in die „Trust-Bar“? Gehen wir zum „Donots“-Konzert oder zu „Bring me the Horizon“? Essen wir Nudeln oder Pizza?

Jetzt heißt es BEIDES BEIDES BEIDES, und am Besten alles immer gleichzeitig.

Ich gehe am Freitag zuerst ins „Trust“ in Berlin-Mitte, langweile mich dort mit meinem Bier für fünf Euro, das in eine Papiertüte gehüllt ist (deshalb bestimmt der hohe Preis). Also raus in die „Renate“.

Da stehe ich vor der Entscheidung: Noch ein Bier oder doch ein Longdrink? BEIDES.

Am nächsten Tag habe ich logischerweise einen Kater, also bestelle ich mir Nudeln UND Pizza.

Abends geht es mir immer noch schlecht. Da helfen nur Mädchenfilme, die ER (verständlicherweise) nicht mochte. „Clueless“, „Girls Club“, „Lucky Number Slevin“. ALLES hintereinander. Okay, „Lucky Number Slevin“ ist kein Mädchenfilm, aber trotzdem geil. Josh Hartnett spielt ja mit.

Ich gebe zu, kurz vermisse ich meinen Ex, als ich sonntags ohne Kater, aber auch ohne IHN aufwache. Ich hätte ihm gern von dem echt guten Abend in der „Renate“ erzählt.

Aber nutzt ja nix. Weg ist weg. Ich höre mir den neuen Song von „Bring me the Horizon“ an und freue mich auf das nächste Konzert. Zu den „Donots“ gehe ich übrigens nie wieder. Die heißen nicht umsonst so: tut es einfach nicht.

Bei der Musik mache ich keine Kompromisse mehr.

Männer kommen und gehen, aber: „Music was my first love and it will be my last.“ (John Miles)

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4 Kommentare

  1. Wenn die getrennte Liebesgemeinschaft auch eine Wirtschaftsgemeinschaft war, dann kann die erste Zeit nach der Trennung auch ein „weder noch“ bedeuten. Glücklich schätzt sich, wer sowohl als auch sagen kann. (-:
    „To live without my music | Would be impossible to do | ‚cause in this world of troubles | my music pulls me through“

  2. Wegen dir habe ich mir grad Clueless reingezogen. Was war ich damals jung und unverletzt. Thank you for remember me. Und ja: Kompomisse sind zum Kotzen. Wir sind frei. Wir sind schön. Lass uns die Welt erobern. Weil wir es können. Ooooder: neue Schuhe kaufen.

  3. Liebe Evelyn,

    es ist schon komisch mit der Liebe, oder?

    In der ersten Verliebtheit fallen die Kompromisse soooooooooo leicht, und vermutlich ist diese Kompromissbereitschaft aus der Verliebtheit heraus, weshalb wir denken: DAS ist ER! Der Mann fürs Leben, der Mann, mit dem ich alt werden möchte (Männer ersetzen ER bitte durch SIE 🙂 ) Weil wir das Gefühl haben, wir haben das passende Pendant gefunden, das unsere Leidenschaften teilt. Und weil wir dessen Leidenschaften teilen (wegen der Verliebtheit). Ein Konzert einer Band, deren Musik man nicht mag, lässt sich doch leicht überstehen, denn man ist ja mit IHM da. Sonntags Formel 1 mit ihm schauen – auch wenns nicht interessiert, aber man verbringt Zeit mit ihm.

    Je länger die Beziehung dauert, um so weniger mag man Kompromisse eingehen. Aber eigentlich ist doch genau das Zusammenleben: Zwei Köpfe auf einen Nenner bringen. Eine Kreuzung zu einem gemeinsamen Weg machen. Dummerweise haben wir aber bei diesen Versuchen irgendwann das Gefühl, uns selbst zu verlieren. Meistens dann, wenn bei dem Einen die Kompromissbereitschaft noch sehr hoch ist, während sich der Andere bereits ausgeklinkt hat.

    Vielleicht ist das wirklich das einzig wahre Glücksrezept für eine lebenslange Beziehung, bis dass der Tod sie scheidet: Die Welt durch die Augen des anderen sehen, seine Leidenschaft zur eigenen machen, Neugierig sein auf die Neugierigkeit des Anderen.

    Herzliche Grüße
    Lebenswanderin

  4. Dass man keine Kompromisse eingehen muss wenn man Singel ist, ist ja schon schön und gut – aber andererseits finde ich das Alleinsein manchmal schon sehr schwierig.

    Etwas mit jemandem zu teilen: ob ein Erlebnis, ein Gespräch oder ein Essen fehlt mir manchmal schon…. Auch wenn ich dann halt Spaghetti statt Penne esse, weil er das lieber mag…

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