Endlich! Eine Antwort auf diese eine Frage: WARUM?



Warum gibt es immer ein Ende? Dann müssen wir doch gar nicht erst mit etwas anfangen.

Dieser August-Ausflug an den Müggelsee – warum ging der noch mal zu Ende?

Dieses endliche Telefonat nach dem unendlich langen Arbeitstag, bei dem wir so lachten – warum haben wir aufgelegt?

Diese Frau, die du toller findest als mich, warum musstest du sie treffen?

„Warum?“ ist die Kinderfrage, die mit uns zur Welt kam. Und wir werden vor ihr sterben.

Um nicht an ihr zu zerbrechen, flüchten wir uns in Ausreden:

Wir hatten keine Wahl, der Herbst entschied zu kommen, und wir und der August mussten eben gehen. Hmm, vielleicht.

Wir legten auf, da uns in wenigen Stunden ein noch längerer Arbeitstag erwartete. Toll.

Ich hab zu dir voreilig „Bis bald“ gesagt, sie zu dir eben blitzschnell „Hallo“. Und 1+1 ergibt eben 2. Logisch?

Ist das schon Mathematik oder kann das weg?

Bereits in der Schule konnte mir niemand die „Warum-Fragen“ beantworten. Also bin ich Journalistin geworden, um andere damit zu löchern. Bisher ohne Erfolg.

Vielleicht sind die Antworten auf dieses kleine „Warum?“ einfach viel zu groß, als dass wir sie je begreifen könnten.

Wie damals in Mathe.

Also machen wir es doch wie in der Klausur. Wenn wir die Lösung nicht wissen, schreiben wir sie ab. Verstehen tun wir nichts, aber wir haben eine „2“. Also alles „gut“?

Nicht ganz. Von der unverständlichen Welt der Zahlen flüchte ich mich weiter in die Welt der Worte:

Es gibt nie ein Ende, immer nur einen neuen Anfang.
Warum? Einfach darum.

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13 Kommentare

  1. Es gibt dinge, die muss man mehrmals lesen. Dann verstht man, dann bleibt es hängen. Danke fürs „auf neue Anfänge“ aufmerksam machen

  2. Es gibt immer eine Ursache und – ob man nun will oder nicht – eine dem entsprechende Wirkung.
    Wegen unserer Einmaligkeit ist das Warum eben nicht so leicht zu durchschauen… 😉

  3. Ich habe am gernsten das „warum“ dass mehr als ein bisschen Trotz enthalt u. auch Wille u. Energie Sachen zu veraendern.

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