Man muss sich schon selbst Konfetti ins Leben streuen

Konfetti marsch!

Ist es bescheuert? Ja, ist es. Total. Aber das Leben ist auch bescheuert, also was soll’s? Ich schreibe mir selbst einen Liebesbrief.

Einen Brief, in dem steht, was ich an mir gut finde. Denn ganz ehrlich: Wenn man Single ist, fehlen einfach die Worte dieser einen Person, die weiß, warum man liebenswert ist.

Meine Freundin Tina sagt immer: Evelyn, du musst dir schon selbst Konfetti in dein Leben streuen.

Und das mache ich jetzt. Und ihr solltet das auch tun. Wir kennen uns doch selbst am besten.

Konfetti, marsch!

Liebe Evelyn,

du bist total bescheuert. Du schreibst Dir selbst einen Liebesbrief.

Aber vielleicht geht es im Leben darum, zu erkennen, dass man alles von zwei Seiten betrachten kann. Denn vielleicht ist es auch ganz schön mutig. Wer sich mit seinen Stärken auseinandersetzt, erkennt auch seine Schwächen. Und umgekehrt.

Ich meine, Du bist total emotional, nimmst alles direkt persönlich und bist schnell genervt, zu schnell, stellst alles in Frage, bist immer skeptisch, zweifelst, grübelst viel zu lange über Vergangenes. Seit 31 Jahren unbelehrbar. Deine Schwächen.

Das heißt aber auch: Das bist Du. So what. Dir ist eben nicht alles egal, bist kritisch. You care. Wer Dein Freund ist, kann sich glücklich schätzen. Wer gegangen ist – just don‘t care – , hat jetzt eben eine Freundin mit dickem Hintern. Ihre Schwächen sind deine Stärken. Und Zynismus tut eben gut.

War das jetzt zu bescheuert? Ich fange schon wieder an zu grübeln. Her mit dem Konfetti!

  

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