Mein Leben ist so Hollywood – endlich!

  

Wir sind angekommen. Hollywood.

Endlich.

Wir haben unser Leben lang auf diesen Moment gewartet. Hollywood aber nicht auf uns.

An alle Zuhausegebliebenen: Hollywood ist nicht Glamour.

Zumindest, wenn man ins „Seven Star Hollywood Motel“ eincheckt. Bei dem Namen kann man nichts falsch machen. Dachten wir.

Auf der Website sahen die Bilder auch schön aus. An den Wänden Porträts früherer Filmstars. Die hängen auch wirklich da, aber die Türen daneben sollte man nicht öffnen.

Taten wir aber. Fünf Quadratmeter. Bunker. Boden, Decken, Wände gefliest. Kein Fenster. Die Toilette direkt neben dem 90-Zentimeter-Bett. Praktisch.

Hollywood ist eine Douglas-Tüte. Schön verpackt, aber was nützt es, wenn der ausgepackte Duft nach Christina Aguilera riecht.

Wir hätten es wissen müssen, als uns am Empfang ein kleiner chinesischer Mann aus einer Zwei-Quadratmeter-Abstellkammer in gebrochenem Englisch den Frühstückssaal vorstellte: Die Zwei-Quadratmeter-Abstellkammer. In der eine Kaffeemaschine stand. Immerhin.

And here is where the magic happens.

Vielleicht ist Hollywood einfach weniger oberflächlich als man aus der Ferne immer dachte. Vielleicht geht es nicht um den Glamour. Sondern – HOLLYWOOD – um die Liebe.

Denn irgendwie hat es meine Freundin Inna geschafft, den kleinen chinesischen Mann zu bezirzen. Wir bekamen die Suite. Kingsize-Bett. Poolblick aus den FENSTERN.

Inna und der kleine Chinese sind jetzt auf Facebook befreundet.
Happy End.

   

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