Der Zwischenmensch

Ich hatte so einen. Vielleicht auch zwei oder drei. Ich bin bin mir sicher, viele hatten so einen.

Und jetzt bin ich deiner.

Dein Zwischenmensch.

Bei bei mir war das so.

Liebeskummer.

Kein Zurück, noch kein Nachvorneschauen. Also sah ich ihn nicht. Auch wenn er immer da war. Direkt vor meiner Nase. Neben mir, vor mir, hinter mir. Meine Stütze, mein Schatten.

Er, der einfach nicht locker gelassen hat. Er, der alles wusste und trotzdem blieb. Er, der mich in den Arm nahm, wenn ich weinte. Den ich in den Arm nahm, weil er mich zum Lachen brachte. Endlich wieder.

Er war so vieles, aber dennoch nicht alles. Immer zu wenig. Denn da war kein Platz für ihn. Ich wusste ja nicht einmal wohin mit mir.

Und jetzt, jetzt bist du da. Und ich weiß, wohin mit mir.

Zu dir.

Neben dich, wenn du einschläfst, hinter dich, wenn du aufwachst. Löffelchen. Eng umschlungen. Aber nie eng genug. Ich krieg dich nicht zu greifen, du bist nie ganz hier bei mir, irgendwie immernoch bei ihr. Mein Arm ist nicht lang, dein Herz nicht weit genug.

Ich bin dein Zwischenmensch.

Zwischen dir, zwischen ihr. Zwischen deiner letzten Liebe und irgendeiner neuen.

Werde ich diese sein?

Ich, die nicht locker lässt. Ich, die alles weiß und trotzdem bleibt. Ich, die dich in den Arm nimmt, wenn du weinst. Die du in den Arm nimmst, weil ich dich zum Lachen bringe.

Endlich wieder.

Es ist aus – und warum geht es keinem besser?

Er merkt, dass etwas anders ist. Aber dafür ist er nicht verantwortlich, sondern sie.

Sie ist komisch geworden. Geht immer weg. Kommt immer später zurück. Also macht er sein eigenes Ding.

Sie leben wie in einer WG. Gemeinsames Bad, einzelne Betten. Denn er schläft immer häufiger auf der Couch ein. Bleibt dann da.

Sie merkt, dass etwas anders ist. Aber dafür ist sie nicht verantwortlich. Er ist komisch geworden. Schaut sie nicht mehr an. Hört ihr nicht mehr zu. Also macht sie ihr eigenes Ding.

Irgendwann reden beide nicht mehr miteinander. Nur übereinander. Beklagen sich bei Freunden über sie und ihn. Sagen, wie schlecht es ihnen geht. Dass die Beziehung sie erdrückt. Er ist einfach zu viel geworden. Sie nur noch ein Anhängsel.

Befreiungsschlag.

In zwei Jahren ist Schluss. Bis dahin wird er eine beste Freundin haben, die viel mehr als das ist. Bis dahin wird sie was mit drei Männern angefangen haben. Ohne dass sie wirklich Lust darauf hatte. Ohne dass sie sich daran erinnern will. Es sollte nur dieses Gefühl übertünchen. Dieses Gefühl der Last. Sie wollte, dass alles wieder leicht ist. Stattdessen wurde es immer schwerer, sie schwächer.

Jetzt ist alles zusammengebrochen. Sie. Er. Die Beziehung. Endlich. Den Grund fürs Scheitern kennen sie bis heute nicht. Werden sie nie erfahren. Denn niemand hat jemals etwas gesagt. Es war dann halt Schluss. Ist ja auch besser so. Oder? Ihnen ging es ja nicht mehr gut.

Aber warum geht es ihnen jetzt nicht besser?

Das erste Silvester ohne ihn

 

Soho House Berlin


Am 1. Januar wären sie fünf Jahre zusammen. Wäre da vor ein paar Wochen nicht der 3. November gewesen.

Sie weiß genau, wie er war. Dieser Tag vor fast fünf Jahren. Sie wollte nicht zu der Silvester-Party, auf der sie drei Stunden stumm neben Sarah saß.

Teil 1 des Freundinnen-Deals: Sie musste mit niemandem sprechen. 2011 war nicht ihr Jahr. Ihr war nicht nach reden, nicht nach feiern.

Teil 2 des Freundinnen-Deals: 2011 verabschieden, um 2012 begrüßen zu können. Zumindest müsse sie es versuchen. Sie kannte niemanden und so sollte es auch bleiben.

Bis er sich neben sie setzte. Er redete auf sie ein, ließ sie nicht gehen. Er hielt sie fest. Fast fünf Jahre lang.

Am 1. Januar wären sie so lange zusammen gewesen. Wäre da vor ein paar Wochen nicht der 3. November gewesen.

An dem sie nicht an das denkt, was schön war, sondern an das, was sie nicht mehr will. Dass er nie mit ihr ans Meer fährt. Dass er sie nicht mehr ansieht wie früher. Dass er nicht mehr sagt, dass er sie liebt.

An Silvester muss sie kurz an dieses Silvester von damals denken. Sarah ruft an. „Ready für heute Abend?“ Ja. Sie kommt mit. Sie will aber mit niemandem sprechen. Sarah sagt, das ist okay. Deal.

Sarah wusste, dass er sich dieses Jahr nicht neben sie setzen wird, sie nicht festhalten wird. Nicht an diesem Abend, nicht die nächsten fünf Jahre. Er ist mit seiner Neuen über die Feiertage ans Meer gefahren. Aber das sagt sie nicht. Nicht mehr in diesem Jahr.

Sie soll 2016 verabschieden, um 2017 begrüßen zu können. Zumindest müsse sie es versuchen. 

Ich bin hier. Und du ganz schön weit weg.

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Kein Hip. Kein Hop. Techno.

Ich bin wieder in Berlin.

Zwischen dem hundertelften BUMM und dem zweihundertzwölften TZZZ wird es kurz leise.

Und in meinem Herzen ganz laut. Da war es. Dein Lachen. Da warst doch Du?

Endlich Musik.

Ich blicke auf. Um mich herum ist alles dunkel. Alles gleich. Alle gleich.

Wo bist du?

Ich laufe durch den Club, um dich zu suchen. Und finde dich in jeder Ecke.

Stroboskop. Jedes Flackern des Lichts ein Teil von dir.

Da, da bist du doch. Ich setzte das Puzzle zusammen.

Dein Lachen wieder. Aber ne, der Mund ist viel zu schmal, die Witze sind zu flach.

Deine Hand. Tätowiert. Die Buchstaben auf der Haut stehen für etwas anderes.

Dein Arm. Muskulös, ja. Aber nicht stark genug, um mich zu halten.

Deine Schuhe. Blaue Nike. Cool. Ein paar Nummern zu klein.

Dein Duft. Burberry. Zu schnell verflogen, um ihm folgen zu können.

Dein Blick. Nicht gerichtet auf mich.

Dein Drink. Champagner mit Tequila. Ich trinke ihn dann mal aus.

Stroboskop. Jedes Flackern des Lichts ein Teil von dir.

Aber ich bekomme das Puzzle nicht zusammen. Das Licht ist zu schwach. Der Techno viel zu laut. Und das Lachen wird immer leiser.

Echo.

9000 Kilometer.

Ich bin wieder hier. Berlin.

Und du bist ganz schön weit weg.

L.A.

Mein L.A. 

Er ist weg

 

 

Sie ist um die ganze Welt gereist.

Seitdem.

Als alles ausgesprochen war, konnte niemand mehr seine Worte zurücknehmen. Kein Zurück. Also hat sie ihren Koffer gepackt und ist los. Flucht nach vorne.

Sie ist nach Thailand. Zwei Wochen ohne Ziel und mit zu viel Gepäck von Insel zu Insel. Immer weiter, denn sie hatte das Gefühl, nicht anzukommen. Es war okay, aber nie war es gut. Sie war nicht weit genug weg.

Also nahm sie noch mehr Urlaub und reiste noch weiter.

Anderes Land, andere Leute.

Sie war bei einer Freundin in Kanada. Niagara-Fälle: wunderbar. War auf Mallorca auf einer Jacht übers Mittelmeer geschippert: ach, herrlich.

Sie sah den Horizont, sie sah wie groß die Welt ist, und sie lachte.

Jetzt ist sie hier. Zurück. In ihrer Dreizimmer-Wohnung in Berlin-Kreuzberg. Die Töpfe in der Küche stehen auf dem Boden. Die Wände sind kahl, da hängen keine Schränke mehr. Die Fressnäpfe stehen noch da, aber die Katze ist weg.

Hat er mitgenommen. Die Katze hat jetzt neue Fressnäpfe. In einer neuen Wohnung. Wie die wohl ist? Auch drei Zimmer, Küche, Bad, Altbau, im fünften Stock, mit Balkon? Oder Neubau, Erstbezug, mit Dachterrasse und Fenstern bis zum Boden?

Alles neu, alles toll.

Hier ist alles alt, alles leer.

Denn er ist weg.

Es ist vorbei.

Er kommt nicht mehr.

Kein Horizont. Nur Wände mit den Abdrücken der Bilder, die da mal hingen. Die Blaupausen ihres alten Lebens.

Seine Abwesenheit ist so anwesend.

Hört auf, Liebe mit Schmerz zu verwechseln

 
Wir müssen endlich aufhören, Liebe mit Schmerz zu verwechseln.
Da ist diese eine Frau. Sie ist verliebt. Sagt sie. Seit vier Jahren nur ein Thema und diese vier Buchstaben. Paul.

Irre: Sie kann den Namen noch vier weitere Jahre erwähnen. Diese vier Buchstaben werden ihr Leben nicht ausfüllen.

Aber sie wartet. Auf ihn. Weil er es ist. Weil nur er sie so glücklich machen kann. Sagt sie.

Weil nur er sie so unglücklich machen kann. Sagt sie nicht.

Sie definiert Liebe über das, was sie nicht hat.

On-off. Wie ein Lichtschalter. Sie sind ein Paar, getrennt, wieder zusammen. Getrennt.

Wenn er nicht da ist, ist seine Abwesenheit so anwesend, dass es wehtut. So sehr. Sie misst Liebe in Schmerzen.

On-off, auf-ab. Diese extreme Gefühlswelt. Dieses Loch, wenn er nicht da ist und sie fällt. Dieser Fallschirm, wenn er zurückkommt und sie auffängt. Die Beziehung ist ein Drahtseilakt. Und sie ist die Tänzerin mit zittrigen Knien.

On-off. Seit vier Jahren wird das, was beide Liebe nennen, wie ein Lichtschalter umgelegt. An, aus. An, aus. Licht wirkt heller, wenn es die komplette Dunkelheit durchbricht.

Das ist keine Liebe, sondern Verschwendung. Es raubt ihr so viel Energie, bis sie gar nicht mehr anders kann, als das Liebe zu nennen. Denn sie kennt nichts anderes. Und irgendetwas muss es ja geben.

Also macht sie weiter. Sie will sich nicht eingestehen, dass die letzten Jahre verlorene Mühe waren, also knipst sie noch mal an. On.


Aber das Spotlight bleibt aus. Und sie fällt. Ohne Netz und doppelten Boden.

Liebeskummer ein asiatischer Arthouse-Film. Lang, unbegreiflich und plötzlich vorbei

  

Es ist aus und vorbei. Der schlimmste Satz. Denn das heißt, dass die Liebe gescheitert ist. The End. Du und ich gibt es nur noch im Singular. Das Wir zerspringt in seine Ursprungsform. Du und ich. Und auf einmal so vollkommen unvollkommen.

Liebeskummer.

Wir bleiben lange liegen, weil wir befürchten, alleine nicht mehr stehen zu können. Aber zum Glück gibt es da viele, die einem aufhelfen. Und irgendwann stehen wir wieder. Erst gebückt, dann kerzengerade. Jetzt sind wir Ballerina.

Wer über spitze Steine stolperte, kann irgendwann auf Vulkanen tanzen.

Super Spruch, um ihn auf Facebook zu teilen. Stimmt ja eh nicht. Dachte ich. Bis zu diesem Moment: Es ist aus und vorbei. Wie Beziehungen enden, endet auch Liebeskummer. Das weiß ich jetzt. Also glaubt mir.

Liebes-Aus: Peng, peng, schneller Schnitt à la Til-Schweiger-Filme. Schuss. Getroffen. Mindestens ein Verletzter. Kommt an. Braucht keine Untertitel.
Liebeskummer-Aus: Langsam in Slow Motion, zu lange Kamerafahrten ohne Schnitt. Man denkt: Passiert nix. Stimmt. Und auf einmal läuft der Abspann. Es ist einfach vorbei. Inhalt immer noch nicht verstanden. Aber egal. Denn: The End. VORBEI!

Schlussmachen ist ein Schweiger-„Tatort“. Brutal und schnell. Liebeskummer ein asiatischer Arthouse-Film ohne Untertitel. Lang und unbegreiflich. Beides quälend.

Wir liegen eines Abends im Bett und zwischen all den Gedanken taucht sein Name auf. Keine Trauer, keine Wut. Nichts. Nur diese sechs Buchstaben. Der Titel eines alten Liebesfilms. Klassiker. Zu oft gesehen.

Ich lese den Abspann in Schwarz-Weiß. The End. Es ist aus und vorbei.

Abfahrt. Ohne mich.

 

Sitzengelassen by Tom Kielhorn

Sitzengelassen by Tom Kielhorn

 

An Tagen wie diesen verfluche ich die Welt, die nicht meine ist. Zug verpasst. Fehlstart in den Tag.

Tagelang nicht mein Tag.

Also mache ich das, was ich am besten kann: Ich weine. Ich sitze heulend am Bahnsteig. Und alle halten mir Taschentücher unter die Nase, fragen, ob sie helfen können. NEIN! Ich will, dass sie mich alleine lassen. Denn das bin ich. Und darum geht es eigentlich. Und daran können sie nichts ändern. Es geht mir nicht im Moment schlecht, sondern generell. Und da nützt kein Tempo. Aber ich nehme trotzdem eins. Danke. Für nichts.

Alle sind verliebt, denke ich jetzt in meiner Wut. Ständig verliebt. Immer frisch. Immer neu. Immer rosarot. Statt wie bei mir immer blauschwarz. Zack, die nächste. Ersetzt. Peng. „Der Platz neben mir ist noch frei“, sagen sie. „Ach, hallo“, und weiter geht die Fahrt. Nur bei mir nicht.

Ich sitze auf dem Bahnsteig und winke denen im Partyzug der Liebe zu. Ich sitze draußen mit Ticket und Tempo in der Hand, tschöö! Darf nicht mit. Die da drin, ich da draußen. Ich heule weiter, weil ich in diesem Moment einfach nichts anderes machen kann. Ich würde mich gerne wie ein Kind auf den Boden werfen, mit den Händen auf den Asphalt trommeln und einfach laut los schreien. AAAHHH! Bis, wie damals, Mama kommt, mich in den Arm nimmt, und sagt: „Es wird alles gut.“ Aber es wird nicht gut. Es wird nie gut. Denn es kommt ja nie jemand.

Also weine ich weiter und weiter und weiter, und weiß nicht, wann das enden soll.

„Ach Kleene, der nächste Zug kommt doch gleich“, sagt ein älterer Herr neben mir und hält mir ein Tempo hin. Er lächelt. Ich nehme es, heule und schnäuze. Und lächle auch. Ein bisschen.

Ich stehe auf. Und geh‘ zu Fuß.

Führt ihr nur Eure Beziehungen und nennt es Liebe


Ich bin verrückt. Denn ich wurde ersetzt. Er setzte eine andere auf meinen Platz. Und nennt sie nun seine Nummer 1.
Ich war der Lambada-Song in seinem Summer of Love. One hit wonder. Sie ist der Summer of Love. Der Herbst, Winter, Frühjahr überdauert hat. Dauerbrenner.

Und jetzt frage ich mich, ob er all die Dinge, die er mit mir gemacht hat, jetzt mit ihr macht.

Das Leben ist ein Setzkasten und auf dem linken Platz der Couch, auf dem ich immer gesessen habe, sitzt jetzt sie. Zack, ausgetauscht.

Liegt sie auch auf meiner rechten Seite des Bettes, das wir zusammen gekauft haben? Schnuppert er jetzt an ihr und sagt, dass sie den atemberaubendsten Duft hat. Er nannte ihn Zuhause. Vergleicht er sie morgens auch mit einem verschlafenen Koala-Bären und küsst sie auf die Nase? Lacht sie über seine Witze? Versteht sie die überhaupt?

Meine Welt ist verrückt, weil mein Platz nicht mehr da ist, wo er war. Ich werde verrückt, weil diese Fragen nicht aus meinem Kopf verschwinden, diese Frau nicht aus seinem Leben, er nicht aus meinem Herzen.


Ich verstehe nicht, was Liebe sein soll, wenn sie nur eine blöde Gleichung ist mit austauschbaren Variablen.
Kommt man wirklich immer zum gleichen Ergebnis?

Evelyn + TheMan = Liebe.

Tamara + TheMan = Liebe

xyz + TheMan = Liebe.

Die Rechnung geht nur auf, wenn Liebe eine Variable für Beziehung ist. Ja, zwei Personen haben eine Beziehung. Aber ich bin auf der Suche nach der Liebe.

Evelyn + x = Liebe.

Führt Ihr nur eure Beziehungen und nennt es Liebe. So lange x nur eine Variable ist, höre ich Lambada. One hit wonder? Nicht für mich.

Ahoi!

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Es war so: Du und ich gegen den Rest der Welt. Du warst mein Anker, ich der Kapitän.

Doch dann sagte ich „Land unter“ und Du hast die Segel gesetzt. Bist fort. Schneller und weiter als die Winde Dich tragen können. Jetzt steigst Du auf die höchsten Berge, reitest die mächtigsten Wellen, reist in die fernsten Länder. Um das Leben zu spüren. Um Dich zu spüren statt mich.

Du musstest raus, weil ich raus soll. Aus Deinem Leben, Deinen Erinnerungen, Deinem Herzen. Ciao Berlin, hallo Kambodscha, Kalifornien, Karibik. Und von da aus schreibst du allen, die Du oberflächlich kennst, kleine Postkarten-„Hallos“ statt mir ein großes durch die Tür unseres gemeinsam erträumten Strandhauses zu rufen.

Sag mal, Bist du glücklich?

Du schreibst denen „Suasdeys“ und „Saluts“, die Du nie wirklich in Dein Leben gelassen hast. Deshalb sind sie alle noch da. Und ich musste gehen – denn ich war Dir zu nah. Du bist zu weit weg, ich kann Dich nicht hören. Rufst Du zum Abschied „Leb wohl“ oder ist es doch ein „Auf Wiedersehen“? Deine Worte kommen nicht an, aber ich sehe Dich immer noch. Du kannst noch so weit weglaufen.

Hier ist übrigens auch Sonnenbrillen-Wetter, der Mojito ist gemixt, die Badetasche gepackt. Quasi Karibik. Ich steh am Quai und warte, bis das Schiff zurück in den Heimathafen fährt. Bis es soweit ist, mixe ich mir noch einen Cocktail und schaue Richtung Sonne.

Falls es anlegt: vor der nächsten Kreuzfahrt werf’ ich den Anker nicht mehr so weit aus. Oder hüpfe schnell mit an Deck. Wie wär’s mit einem Zwischenstopp Las Vegas? Ich bin schließlich der Kapitän. Ahoi!