Das ist die Methode zum Glücklichsein

Vielleicht ist aber auch einfach alles egal. Wir können unsere Zukunft eh nicht beeinflussen.

Also machen wir uns doch einfach weniger Gedanken.

Und leben im Hier und Jetzt. Und zwar JETZT.

Nee, ich werde nicht esoterisch. Ich werde auch keine Umschulung zur Yoga-Lehrerin machen. Ich atme einfach nur tief ein und aus. Und das Ganze nochmal von vorne. Bis ich das Gefühl habe, nicht mehr zu ersticken.

Ganz ohne Yoga-Matte. Da, wo ich gerade bin. Und dann mache ich die Augen wieder auf. Die hatte ich nämlich die ganze Zeit geschlossen. Und jetzt schaue ich genau hin. Ich meine richtig. Wann habt Ihr Fremden auf der Straße zuletzt in die Augen geblickt, sie wirklich wahrgenommen? Ich sage freundlich „Guten Tag“.

Wie kann ich erwarten, dass die Welt mich anlächelt, wenn ich sie nicht anstrahle?

Ich bin der Überzeugung, dass es jetzt heller ist. Doch doch, hier kam gerade die Sonne kurz raus. Vielleicht muss ich ja nicht dauernd nach L.A. Vielleicht sollte ich viel mehr L.A. sein. Mehr strahlen. Wie die Sonne da. Vielleicht wird ja dann auch hier alles gut. In Berlin. Oder wo ich auch gerade bin.

Ich atme immer noch ein und aus und denke immer noch ziemlich wenig nach. Das klappt. Für diesen Moment ist alles gut. Ich frage mich: Wenn ich das ab jetzt immer so mache, dann ist doch jeder Moment richtig gut, oder? Also das ganze Leben lang?

Ich nehme noch einen Atemzug. Drehe mich im Kreis wie als kleines Mädchen. Es funktioniert.


Einatmen, ausatmen…

Aufmacher1

…und nach vorne schauen.
„Keep your head up“ höre ich Ben Howard leise aus den Lautsprecherboxen im Wohnzimmer singen. Und das mache ich auch. Ich stehe in der Yoga-Pose „Der Baum“ auf der Dachterrasse des Karma-Surf-Retreats in Portugal und blicke über den Atlantik.
Eine Woche Yoga und Surfen beginnen JETZT.


Wie ich in Malveira da Serra meine innere Ruhe suchte – und nach dem Muskelkater meines Lebens auch fand – könnt Ihr hier in der BZ am Sonntag nachlesen. Ach so: süße Surferboys sind inklusive. 😉

Ommmm!

Einatmen.
Letzter Tag im Karma Surf Retreat in Portugal.
Nach einer Woche Yoga und Surfen habe ich meine innere Ruhe gefunden.

„Wende Dich der Sonne zu und die Schatten fallen hinter Dich“ (Buddha)

Mit dieser Einstellung geht es zurück in den Alltag.
Ausatmen.
Und das ganze von vorne.
Ommmm.
#spreadthelove

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